Splitboards

Was ist Splitboarden und was ist ein Splitboard?

Kurz zusammengefasst: Splitboarden ist wie Skitourengehen mit einem Snowboard. Ein Splitboard ist ein fast normales Snowboard, das in zwei Hälften geteilt werden kann. Mit den Splitboardhälften kann man den Berg hinaufgehen, so wie man es vom Skitourengehen kennt. Am Gipfel wird das geteilte Board wieder zusammengesetzt und man kann damit, wie mit einem normalen Snowboard, abfahren. 

Der Begriff selbst kommt, wie so oft, aus dem Englischen und ist schnell erklärt: “Split” bedeutet geteilt. Ein “split board” ist also nichts anderes als ein in zwei Hälften teilbares Snowboard.

auseinandergebautes Splitboard im Aufstiegsmodus

Wie unterscheidet sich ein Splitboard von einem normalen Snowboard?

Der Hauptunterschied besteht darin, dass das Board zum Gehen geteilt werden kann und spezielle Bindungen verwendet werden, die im Aufstiegs- oder im Abfahrtsmodus verwendet werden können. 

Die Konstruktion von Splitboards und normalen Snowboards ist grundlegend gleich: Eine Sandwichkonstruktion, bestehend aus einem Holzkern und einem Gewebekomposit. 


Unterschiede findet man in den Details:

  • Auf den Innenseiten befinden sich zwei zusätzliche Stahlkanten. Wichtig, um auch im Aufstieg guten Kantenhalt zu haben.
  • Die Anordnung der Inserts für Splitboardbindungen unterscheidet sich von der Anordnung normaler Bindungsinserts. Dazu kommen noch zusätzliche Inserts für den Aufstiegsmodus.
  • Da man mit dem Splitboard seine Höhenmeter erstmal verdienen muss, spielt auch das Boardgewicht eine Rolle. Bei hochwertigen Splitboards werden anstelle von Glasfasern ausgesuchte, leichte Materialien wie Basalt oder Carbon verwendet, um eine gute Balance zwischen Abfahrts- und Aufstiegseigenschaften zu erreichen.
  • Die meisten Splitboards verfügen über Befestigungslöcher für die Steigfelle, damit diese schnell und einfach angebracht werden können.
  • Die Boardhälften müssen im Abfahrts-Modus sicher zusammengehalten werden. Neben den Bindungen sind dafür spezielle Verbindungselemente zuständig. Zwischen den Bindungen und den Boardenden befinden sich Clips, an denen die Boardhälften ineinander eingehängt werden. Zusätzlich findet man an Nose und Tail des Boards Haken, mit denen die Hälften zusätzlich fixiert werden.
zusammengebautes Splitboard im Abfahrtsmodus

Wie verwendet man ein Splitboard?

Hier muss man erstmal unterscheiden zwischen dem Aufstiegsmodus (Hike-mode) und dem Abfahrtsmodus (Ride-mode). Wie bereits erwähnt, teilt man das Splitboard für den Aufstieg in zwei Hälften. Die Bindung wird auf speziellen Haltern (Touring-Brackets) montiert (-->LINK FUNKTIONSWEISE BINDUNGEN). Damit lassen sie sich um diese Achse bewegen und man kann damit gehen. Damit das Board nicht einfach abrutscht, müssen Splitboard Felle angelegt werden. Werden die Splitboardhälften bei einem Schritt nach vorn geschoben, so gleiten sie leicht über den Schnee. Bei einer Rückwärtsbewegung verhaken sich die vielen kleinen Härchen der Steigfelle im Schnee und verhindern so ein nach hinten rutschen der “Skier”. 

Am Gipfel werden die Felle abgezogen und im Rucksack verstaut. Die Boardhälften werden mit den Verbindungselementen wieder zusammengefügt und die Bindungen im Abfahrtsmodus montiert. Dazu werden sie auf speziellen Adaptern arretiert und helfen maßgeblich dabei, das Board verwindungssteif zu machen.

Umbau einer Splitboard Bindung vom Geh-Modus zum Abfahrts-Modus

Vorteile eines Splitboards

1. Du kannst dir teure Lifttickets sparen

Bei den saftigen Preisen von bis zu knapp 90€ für eine Tageskarte überlegt man es sich gleich zweimal, ob man sich unbedingt in überfüllte Gondeln zwängen oder an langen Liftschlangen anstehen möchte. Eine Splitboardausrüstung ist initial zwar etwas teurer, als eine reine Snowboardausrüstung, aber nach wenigen Tourentagen ist man schnell wieder im Plus.


2. Bewegung in der freien Natur

Ein weiterer Vorteil ist, dass man sich im freien Gelände abseits der Menschenmassen bewegen kann. Anstatt den Lärm von der Schirmbar zu ertragen, kannst du mit ein paar Freunden allein auf einem Gipfel stehen und die Ruhe sowie das Panorama genießen.


3. Ganzkörper Fitnesstraining

Um sich seine Abfahrt zu verdienen, muss man erst mal ein paar Höhenmeter zurücklegen. Ein hervorragendes Ganzkörpertraining, da nicht nur die Beine viel arbeiten müssen, sondern auch die Rumpfmuskulatur wird bei jedem Schritt und jeder Spitzkehre beansprucht.

 

4. Splitboarden eignet sich hervorragend, um Stress abzubauen

Stress daheim, frustriert von der Arbeit? Splitboarden ist eine gute Hilfe, um wieder zur inneren Ruhe zu kommen. Auf dem Weg nach oben kann man wunderbar abschalten, den Ausblick genießen und Abstand vom Alltagsstress gewinnen. Am Gipfel Bergab konzentriert man sich voll auf das Gelände, wo man den nächsten Schwung setzen möchte. Man ist voll im Flow und der ganze Alltagsstress verpufft, so dass du nach einer anstrengenden Tour viel entspannter bist.


5. Unberührter Tiefschnee! 

Mit dem Snowboard einen unverspurten Tiefschneehang hinunterzufahren, umgeben von Natur und atemberaubender Aussicht, ist einfach einzigartig. Es gibt nichts Vergleichbares, das dir einen solchen Adrenalinkick verschafft. Dieser Sport bringt dich an atemberaubende Orte und ganz nebenbei tust du auch noch etwas Gutes für deine Gesundheit.

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